Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind kein Randthema, sondern eine tragende Säule unserer Gesellschaft. Ihre Perspektiven, Erfahrungen und Ideen sind entscheidend für sozialen Zusammenhalt, Innovation und eine gerechte Zukunft. Politik, die ihre Bedürfnisse ignoriert oder vertagt, verspielt nicht nur Vertrauen, sondern auch die Zukunftschancen unseres Landes.
In den vergangenen Jahren haben wir Grüne Generationengerechtigkeit zum Leitprinzip gemacht: mit konsequentem Klimaschutz, gezielten Investitionen in Bildung und Chancengerechtigkeit sowie Programmen wie dem Startchancen-Programm und dem Digitalpakt 2.0. Unsere Politik versteht Zukunft nicht als abstraktes Versprechen, sondern als konkrete Verantwortung gegenüber kommenden Generationen.
Aktuell erleben junge Menschen jedoch eine Bundesregierung des Zögerns. Zentrale Zukunftsfragen, vom Klimaschutz über bezahlbares Leben bis hin zu psychischer Gesundheit und politischer Teilhabe, werden vertagt oder unzureichend angegangen. Steigende Lebenshaltungskosten, wachsende psychische Belastungen und das Gefühl, politisch nicht gehört zu werden, prägen den Alltag vieler junger Menschen. Das gefährdet Vertrauen in Demokratie und Politik.
Als Grüne Bundestagsfraktion nehmen wir diese Sorgen ernst. Wir wollen die Anliegen junger Menschen systematisch und dauerhaft in unsere politische Arbeit einbinden. Deshalb werden wir in diesem Jahr erstmals Jugendforum einberufen, das jungen Menschen echte Mitsprache ermöglicht und politische Vorhaben aus ihrer Perspektive begleitet, unabhängig, vielfältig und nah an ihrer Lebensrealität.
Warum wir diesen Schritt gehen, welche politischen Handlungsfelder besonders dringend sind und wie wir Generationengerechtigkeit konkret stärken wollen, haben wir ausführlich in unserem Konzeptpapier zur Jugendbeteiligung und Generationengerechtigkeit dargelegt. Es zeigt, wofür wir stehen und wie wir gemeinsam mit jungen Menschen Politik zukunftsfähig gestalten wollen.
Hier geht es zum vollständigen Konzeptpapier: