Freiheit heißt Sichtbarkeit und Sicherheit: Forderungspapier zu queerem Leben

Freiheit heißt Sichtbarkeit und Sicherheit: Forderungspapier zu queerem Leben

Reaktion auf den Terroranschlag auf den Berliner CSD am 25. Juli

Gemeinsam mit unserer queerpolitischen Sprecherin Nyke Slawik, unserem Co-Fraktionsvize Konstantin von Notz und weiteren Fraktionsmitgliedern habe ich aus Anlass des islamistischen Anschlags auf queeres Leben ein Autor*innenpapier verfasst.

Die Community hat ein Recht darauf, sichtbar und selbstbestimmt zu leben. Deshalb fordern wir die Bundesregierung auf, queeres Leben endlich nachhaltig und wirksam zu schützen:

  1. Den Betroffenen muss zugehört und ihre Anliegen müssen zur Chefsache gemacht werden: Wir fordern eine Einladung queerer Verbände ins Bundeskanzleramt.
  2. Die Schutzlücke im Grundgesetz muss geschlossen werden: Wir fordern die Ergänzung des Schutzes der "sexuellen Identität" in Artikel 3 Absatz 3 Grundgesetz.
  3. Die Sicherheit von CSDs muss gestärkt werden: Wir fordern einen kontinuierlichen strukturierten Austausch zwischen Sicherheitsbehörden und Organisator*innen zur Pride-Season .
  4. Queerfeindliche Hasskriminalität muss eingedämmt werden. Bereits 2023 hat der von der Innenministerkonferenz (IMK) angeregte Arbeitskreis „Bekämpfung homophober und transfeindlicher Gewalt“ konkrete Empfehlungen vorgelegt. Wir fordern eine entschlossene Umsetzung.
  5. Vielfalt muss staatliches Förderziel bleiben. Wir fordern von Ministerin Prien, die Umstrukturierung im Bundesprogramm "Demokratie leben!" rückgängig zu machen.

Unsere Forderungen im Detail könnt ihr hier nachlesen: